Wir wollten mal den anderen Urlaub erleben und nicht immer zu Reisezielen fahren wo man mal eben so hinfährt. Also fiel unsere Wahl auf Bali, die Insel der Götter.

Los ging es am Frankfurter Flughafen, mittags pünktlich um 12 Uhr hob die 747 der Singapur Airlines ab. Dieses Flugzeug bietet alles was das Herz begehrt. Jeder Sitz hat ein multifunktionales Entertainment Konzept, man kann Spiele spiele, Musik hören, Film gucken und noch so einiges mehr. Wenn man dann an 12 Stunden Flug bis Singapur vor sich hat kann man sich die Zeit damit gut vertreiben. Das Essen an Bord ist eine Wucht, man bekommt zwischendurch noch Snacks gereicht. Auch was den Flüssigkeitshaushalt angeht, man kann sich nicht beschweren.

Nach 12 Std. kamen wir dann am Changi Airport in Singapur an. Nachdem wir die Koffer hatten ging’s raus zu unserem Fahrer. Wir hatten 2 Tage Stop Over in Singapur. Doch dazu mehr unter Singapur 2005.Wir flogen dann gegen 9.30 Uhr mit einer 777 der Singapur Airlines weiter nach Denpasar/Bali. Nach 3,5 Std landeten wir dort, und wurden schon von unserem Fahrer erwartet. Ist schon ein ulkiges Gefühl wenn man abgeholt wird und der nette junge Mann ein Schild hochhält auf dem steht: Mrs/Mr Dorn. :o)

Unser Hotel war das Grand Bali Beach Hotel in Sanur mit Frühstück. Das Zimmer war groß genug, hatte einen Balkon, Klima, TV, Kühlschrank und Bad. Wenn man nach Bali fliegt wird man dort kein AI Angebot finden, es wird meistens nur Frühstück angeboten angeboten aber das reicht auch. Denn die Kosten auf Bali sind auf einem für uns niedrigen Niveau. Ein super Abendessen für 2 Pers. incl. Getränke max. 12 Euro. Geld kann man überall an den Geldautomaten mit der EC Karte ziehen. Als wir dort waren bekamen wir für 100 Euro ca. 1.200.000 Rupiah. Mit diesem Geldsegen kamen wir locker 1 Woche aus.

Sanur :

Eine sehr ruhige Stadt die keinen Rummel mit sich bringt. Dort kann man einen schönen undErholsamen Urlaub verbringen. Die Strandpromenade lädt abends zum spazieren gehen und zum essen ein. Man sollte allerdings ein dickes Fell haben was die Ansprache der dort ansässigen Ladeninhaber angeht. Alle paar Meter wird man angesprochen mit den Sätzen Come into my Shop oder Make me happy and buy something.

Am Abend haben wir fast immer im Bonsai Cafe gegessen, sehr gutes Essen und preiswert wie überall. Dort haben wir auch Nyoman kennen gelernt, einen Balinesen der dort an der Bar arbeitet. Wir freundeten uns mit Nyoman an und so kam es das wir heute noch Mail bzw. SMS Kontakt zu ihm haben. Nyoman war es auch der uns einen Fahrer vermittelte mit dem wir uns Teile der Insel angesehen haben. Wir waren in verschiedenen Tempeln und in den Reisfeldern. Der Abend endete mit einem herrlichen Sonnenuntergang beim Tempel Tanah Lot und anschließend ging’s noch für einen kurzen Abstecher nach Kuta.

Alles in allem ein sehr gelungener Urlaubstag.

Nach 15 Tagen hieß es dann Abschied nehmen von ganz tollen, freundlichen und liebenswürdigen Menschen, die Ihre eigene Lebensweise und die zu bewunderne Religion trotz des Tourismus nicht verlernt haben.