|
Nach einem sehr schönen Urlaub auf Bali im Jahr 2005 haben wir uns entschieden im Jahr 2006 wieder dorthin zu fliegen.Nach einem 16 stündigen Flug landeten wir in Denpasar und wurden direkt in unser Hotel das Sari Sanur in Sanur gebracht.Die Zimmer bestehen dort aus kleinen Bungalows in dem nur das Schlafzimmer und das Bad untergebracht ist, jedes Zimmer ein Bungalow. Die Zimmer sind mit Klima, Kühlschrank ausgestattet und es gibt eine Möglichkeit Kaffee oder Tee zu kochen. Das Frühstück wurde morgens telefonisch an der Rezeption bestellt und nach kurzer Zeit wurde es auf die Terrasse vor den Bungalow gestellt.
Wir haben bewusst wieder das ruhige Örtchen Sanur ausgesucht, da es uns dort irgendwie besonders gut gefällt.
Nachdem wir ankamen haben wir direkt unseren kleinen balinesischen Freund Nyoman im Bonsai Cafe besucht.Er hat sich total gefreut. Da wir ihm einige Kleinigkeiten mitgebracht hatten, ludt er uns aus Dankbarkeit in sein Dorf zu einer Zeremonie ein. Wir fuhren also den nächsten Tag ca. 1,5 Std bis wir in seinem Dorf waren und wurden von der ganzen Familie herzlichst begrüßt.
Es gab zur Begrüßung eine frisch geschlagene Kokosnuss und zum Mittagessen ein frisch geschlachtetes Huhn mit Reis und irgendwelchem Gemüse. Das Essen ging uns ehrlich gesagt sehr quer runter, denn ausser dem Huhn und dem Reis war es nicht zu identifizieren. Am Nachmittag wurde dann die Zeremonie vollzogen und wir mussten uns ebenfalls einen Sarong anziehen, denn sonst hätten wir nicht in den Familientempel gedurft. Es ist schon sehr gewöhnungsbedürftig wie einfach diese Leute dort leben. Kein Bad, sondern einfach nur ein Loch im Boden in einem dunklen Verschlag. Eine Gemeinschaftsküche in der die ganze Familie kocht. Und zur Familie zählen dort sämtliche Angehörige wie Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Onkel und Tanten etc.
Alles in allem ein sehr gelungener Tag mit ganz anderen Eindrücken was die Kultur und Lebensweise der Balinesen angeht.
Am darauf folgenden Tag haben wir eine kleine Balirundreise gemacht. Wir fuhren von Sanur aus über Candi Dasa nach Amlapura. Amlapura war der alte Sitz des ehem. Königs von Bali mit dem alten Königspalast. Danach fuhren wir zu dem Wassertempel Tirtagangga, der im Jahre 1948 vom ehem. König erbaut wurde.Nachdem wir den schönen Wassertempel besichtigt hatten ging es weiter über Klungung nach Celuk. Celuk ist das Dorf der Silberschmiede. Dort werden sehr schöne Schmuckstücke aus Silber hergestellt. Als letztes besuchten wir das Dorf der Bali Aga.Die Bali Aga bezeichnen sich selber als die letzten Nachfahren der Ureinwohners Bali. In diesem Dorf wird der Ikat Stoff hergestellt, dem man eine gewisse Magie nachsagt.
Einen Tag waren wir in Ubud, dem Künstlerort. Allerdings hatten wir uns mehr davon versprochen.Es gibt dort jede Menge Souvenirs und Kleinkram zu kaufen. Wir konnten allerdings nicht an 2 Bildern vorbei gehen, eins hängt mittlerweile in unserem Flur.
Am vorletzten Tag machten wir einen Segelausflug zur Nachbar Insel Lembogan.Leider war eine Flaute an diesem Tag sodass der Kapitän den Motor anlassen musste.Das Segelschiff „Renata“ gehört einem deutschen Ehepaar welches schon seit mehr als 15 Jahren auf Bali lebt und arbeitet.Wir konnten vor der Insel Lembogan Schnorcheln gehen oder aber einfach nur schwimmen jeder wie er wollte.Der krönende Abschluss dieses Segeltörns war das richtig gute deutsche Mittagessen welches es an Bord der „Renata“ gab. Es wurde Schweinebraten mit Rotkohl, Salat und Kartoffeln serviert. Sehr, sehr lecker, vor allem wenn man fast 14 Tage nur Reis als Beilage hatte.
Nach sehr erholsamen und auch eindrucksvollen 14 Tagen mussten wir diese schöne Insel wieder verlassen.
|